Zeichnungen
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Die Auseinandersetzung mit dem Tod und dem Vorgang des Sterbens an sich löst immer unangenehme Gefühle aus, die man gerne verdrängt - Trauer, Schmerz, Hoffnungslosigkeit. Es passt einfach nicht zur eigenen Wunschvorstellung des Lebens - Freude, Liebe, Glück, Spaß und Action. Als junger Mensch ist man vom Altwerden und Sterben gedanklich so weit weg, dass dieses Thema fast nicht existiert. Ich erinnere mich an meine Schulzeit, als ich einmal äußerte, dass ich nicht älter werden möchte als fünfzig Jahre. - Nun, in Kürze ist dieser Zeitpunkt erreicht, und ich hoffe natürlich, dass mein damaliger Wunsch nicht in Erfüllung geht - es gibt noch so viel zu tun. Jedoch, der Gedanke an das einzig Sichere im Leben - den Tod - lässt sich nicht auf Dauer verdrängen. Die Frage, wie unser letzter Abschnitt ablaufen wird, kann niemand beantworten, doch sollte die Möglichkeit bestehen, diesen Weg mit Hoffnung, Zuversicht, und vor allem nicht in Einsamkeit gehen zu können. Diese Möglichkeit bieten die Mitarbeiter des Hospizvereins und es war für mich selbstverständlich keine Frage, die Idee mit dem relativ kleinen Beitrag einer Bildspende zu unterstützen. Die Bewunderung gilt jedoch den vielen Freiwilligen, die einen Teil ihrer eigenen Kraft und Zeit aufwenden, um anderen Menschen Hoffnung, Vertrauen, Geborgenheit zu geben, um ihnen etwas sehr Wertvolles zu ermöglichen - einen würdigen „Abschied“. Dieter Cziglar (Künstler)
Dieter Cziglar wurde 1952 in Radkersburg geboren. Schon in frühester Schulzeit erwachten Interesse und Talent für das Zeichnen - motiviert durch seinen damaligen Zeichenlehrer Luis Bresnik. 1972 - 1995 lebte er in Wien, wo er im kaufmännischen Beruf tätig war. Nach der Begegnung mit dem Künstler Renè Marcel Riviére (einem Schüler von Wolfgang Hutter) entschloss er sich 1973 zur Weiterentwicklung seiner künstlerischen Fähigkeiten. Die von Riviére erlernte Bleistift - Technik war für Dieter Cziglar Basis für die Bildung eines eigenen Zeichstils mit ausgeprägtem Hang zum "Detailismus". 1991 - nach der Teilnahme an der Sommer- Mal- Akademie von Prof. Fuchs - entwickelte sich bei ihm das Interesse für die Kunst der Kupfer - Radierung - besonders für die Strichätzung. Ab dieser Zeit entstehen auch erste Ölbilder, bei denen der Künstler als Kontrast zu den monochromen Bleistiftzeichnungen auch die Ausdruckskraft der Farben für sein künstlerisches Schaffen einsetzen kann. Seit 1996 ist er freischaffender Künstler und es zieht ihn wieder in seine steirische Heimat zurück, deren Schönheit ihm auch Inspiration für neue Gedanken und Bilder liefert.











